Auch für den XII. Internationalen Deutschlandpokal ist es uns wieder gelungen, eine internationale

erfahrene Jury zu verpflichten. Die Wertungsrichter werden am 28. und 29. Mai 2011 die

Bewertung im Konzert-, Marsch- und Showwettbewerb durchführen.

 

  Hans Wübbers,Oberstleutnant a.D., Alsfeld (Deutschland)

geboren 1937 in Hamburg. In Hamburg ging er zur Schule und lernte den Beruf des Orgelbauers. Seine musikalische Ausbildung begann bereits in der Schulzeit (Klavier und Posaune). Während des Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr, den er größtenteils in einem Musikkorps verbrachte, hatte er den ersten Kontakt mit der Blasmusik. Er begann deshalb ein Kapellmeisterstudium an der Staatl. Hochschule für Musik in Hamburg, das er 1963 mit dem Examen abschloss. Anschließende erfolgte eine Übernahme in den Militärmusikdienst. Er wurde bei mehreren Musikkorps als 2. Musikoffizier eingesetzt,, bis er 1970 das Heeresmusikkorps 11 in Bremen übernahm. Ab 1978 war Hans Wübbers im Bundesministerium der Verteidigung zuständig für Personal Angelegenheiten des Militärmusikdienstes. Seit März 1999 ist er im wohlverdienten Ruhestand und kann sich noch mehr musikalisch um die Amateurmusik kümmern. Nach 1981 und 1985 war er 1997 zum dritten Mal in Kekrade als Wertungsrichter eingesetzt. 2011 ist er zum achten Mal beim Deutschlandpokal in Alsfeld.

 

Flemming Rassmussen, Haderslev (Dänemark)

Mit elf Jahren begann er seine musikalische Laufbahn als Hornspieler in einer Jugendkapelle. 1964 ging er zum Musikkorps des Infanterieregiments Schleswig in Haderslev als Tubabläser. Zur weiteren Ausbildung im Militärmusikdienst ging er auf die königliche Musikhochschule nach Kopenhagen, wo er die Kapellmeisterprüfung ablegte, 1974 wurde er die stellvertretenden Kapellmeister beim Musikkorps in Haderslev befördert. Von 1989 bis 2002 war er als Chef bei mehreren Militärmusikkorps in Dänemark eingesetzt. Neben dem Dienst in Militärmusikkorps dirigiert und wirkt er als Konsulent für mehrere dänische Kapellen und ist im südlichen Jütland als Dirigent für Vojens Brass Band tätig. Als Wertungsrichter ist er in ganz Europa unterwegs. In Alsfeld ist er 2011 zum dritten Mal beim "Deutschlandpokal" als Jury-Mitglied tätig.

 

Hans Beurskens, Maasbree (Holland)

Hans Beurskens, geboren 1947 in Tegelen (Holland) Mit 9 Jahren begann er mit der Ausbildung zum Trommler, wurde mit 15 Jahren schon Tambourmajor. Mit 21 Jahren wurde er Instrukteur für Trommlercorps, danach erwarb er das Diplom an dem Konservatorium von Maastricht. War im Militärdienst als Tambour bei der Militärband auf der Königlichen Militärschule in Weert, mit 22 Jahren komponierte er seine ersten Percussionsstücke; bis heute über 75 Musik Stücke. Instrukteur von vielen Show Bands; Spezialist für Choreographien für Marsch- und Rasenschows; Internationaler Wertungsrichter; seit 1984 verlegt er Kompositionen für Percussion, Trommlerkorps und Spielmannszüge. In 2011 ist er in Alsfeld beim "Deutschlandpokal" zum sechsten Mal als Jury-Mitglied tätig.

 

 

Prof. Sigismund Seidl   Klagenfurt /Österreich

 

Kapellmeister der Militärmusik des Militärkommandos Niederösterreich von 01.06.1978 bis 14.04.1980 und der Militärmusik des Militärkommandos Kärnten seit 15.04.1980.
Sigismund Seidl wurde am 15.04.1950 in Neumarkt (Steiermark) geboren und lernte bereits im Kindesalter Flöte. In dem von seinem Vater geleiteten Blasorchester Neumarkt-St. Marein machte er erste Erfahrungen im Zusammenspiel. 1967 rückte er freiwillig zum Jägerbataillon 18 nach Zeltweg ein, von wo er zur Militärmusik Steiermark nach Graz versetzt wurde. Unter den Kapellmeistern Krall und Bodingbauer war er dort vier Jahre lang als Flötist und Klarinettist tätig. In dieser Zeit begann er das Studium an der Grazer Musikhochschule (Flöte bei Prof. Hechtl, Dirigieren bei Prof. Horvat), das er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst 1971 weiterführte und mit dem Erwerb der Lehrbefähigung abschloss. Anschließend unterrichtete Seidl an der Grazer Landesmusikschule und an der Bundeserziehungsanstalt Liebenau das Fach Querflöte.
Seidl hatte aber das Interesse an der Militärmusik nicht verloren; er legte die Militärkapellmeisterprüfung ab und trat 1977 wieder in den Dienst des Bundesheeres. 1978 übernahm er die Militärmusik Niederösterreich. Dieser Posten gab ihm Gelegenheit, im nahen Wien seine Ausbildung fortzusetzen; so besuchte er u.a. Vorlesungen von Marcel Prawy (kulturelles Management) und belegte verschiedene Kurse und Seminare.
1980 wurde er als Nachfolger für Anton O. Sollfelner, der als Armeekapellmeister nach Wien ging, mit der Leitung der Kärntner Militärmusik betraut. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Aufführung moderner Originalblasmusik zeitgenössischer Komponisten.
Um sich musikalisch weiterzubilden, studierte er beim Generalmusikdirektor Sergiu Celibidache (Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker).
Als Juror bei internationalen Blasorchesterveranstaltungen wie z. B. WMC (Weltmusikconcours) Kerkrade/ Niederlande und als internationaler Gastdirigent ist er auch Blasmusikfunktionär im Weltvorstand (Member of Board) der WASBE (Worid Association for Symphonie Bands and Ensembles).
Seit 1994 ist er deren Präsident für die Sektion Deutschland/Österreich. Ebenso ist er auch im Fachgremium der Dirigenten in der CISM ("Confederation International des Societes Musicales") tätig.
Als Leiter des Dirigentenlehrganges für Blasorchester am Kärntner Landeskonservatorium wurde er 1999 auch zum Vorsitzenden des Musikschulbeirates berufen.
Im Österreichischen Blasmusikverband bekleidet Seidl die Funktion des 1.Bundeskapellmeister Stellvertreters.

 

Josef Geisler, Baunatal (Deutschland)

Oberstabsfeldwebel und Musikzugführer im Heeresmusikkorps 2, in Kassel. Josef Geisler wurde 1960 in Fulda geboren. In Fulda ist er aufgewachsen und ging auch dort zur Schule. Bereits als zwölfjähriger spielte er in der heimischen Blaskapelle. 1980 wurde er zum Wehrdienst einberufen und bewarb sich beim Heeresmusikkorps 2 in Kassel als Tubist und E- Bassist. Von 1981 bis 1985 schloss sich ein Studium als Orchestermusiker in Düsseldorf am Robert - Schumannn Institut an. Nach erfolgreichem Abschluss der Orchesterreife, erfolgte die Versetzung zum Heeresmusikkorps 5 nach Giessen . Nach der Auflösung des Musikkorps in Giessen 1993 wurde er wieder zum Heeresmusikkorps 2 nach Kassel versetzt. Von 2001 bis zum Mai 2003 absolvierte er eine Dirigentenausbildung (B-Qualifikation) in der Musikakademie in Trossingen. Seit 2003 hat er Position des Musikzugführers beim Heeresmusikkorps 2. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit bei der Bundeswehr hatte und hat er immer wieder zahlreiche Verpflichtungen an Theater, Rundfunk und im Fernsehen. Außerdem ist er seit einigen Jahren vermehrt als Ausbilder an Musikschulen, sowie in zahlreichen Vereinen als Dirigent und Ausbilder tätig.

 

  Oberstleutnant Thomas Klinkhammer (Deutschland)

Er wurde 1961 in Wevelinghoven geboren und wuchs in Düsseldorf und Neuerburg in der Eifel auf. Schon mit sechs Jahren begann er seine musikalische Ausbildung am Klavier. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1980 Soldat und zum Sommersemester 1981 begann er das Kapellmeisterstudium an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Während der Semesterferien absolvierte er Laufbahnlehrgänge und die Offizierprüfung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München. 1985 schloss er sein Dirigentenstudium mit dem Kapellmeisterexamen ab.
Mit dem Dienstgrad Hauptmann besuchte er den Einheitsführerlehrgang an der Offizierschule des Heeres in Hannover.
Nach Verwendung als Musikoffizier in verschiedenen Musikkorps der Bundeswehr, (u. a. Koblenz) und zwei Jahre als stellvertretender Chef des Stabsmusikkorps der Bundeswehr leitete er das Heeresmusikkorps 9, "Das Musikkorps der Fallschirmjäger" in Stuttgart.
Vom 01. Oktober 1992 bis 2003 war Oberstleutnant Thomas Klinkhammer Chef des Heeresmusikkorps 300 in Koblenz.

 

Dieter Adam (Deutschland)

 

Jahrgang ´61, geb. in Lingen / Ems, wohnhaft in Ibbenbüren  NRW.

Seit 1969 aktiver Musiker (klassisches Schlagzeug, Flöte).

Verheiratet, 2 Kinder (* 2004 und 2007).

Dirigentenprüfung 1991 (Bundesmusikschule Altgandersheim).

Wertungsrichter der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände (BDMV) seit 1995.

Ausbilder oder Dirigent in verschiedenen Vereins- und Auswahlorchestern wie z.B. dem Musikkorps der Feuerwehr Münster, Spielleuteorchester TuS Osnabrück, Kammer-Ensemble MTV Lingen, Landes-Blasorchester des NTB (Schlagwerk), Bundesorchester Spielleute des DTB (aktives Mitglied bis 2008, Solopaukist), Gast-Dirigent bei verschiedenen Blasorchestern.

Inhaber und Geschäftsführer des M&E-Musikverlages.

Honorar-Lehrkraft an der Musikschule Ibbenbüren.

Ehrenamtlich aktiv im Deutschen Turner-Bund (DTB), Fachgebiet Musik

(Bundesfachwart Musik & Spielmannswesen).

Aktiv im In- und Ausland als Ausbilder, Dozent, Dirigent und Wertungsrichter.

 

  Rita Schrooten (Niederlande)

 

Rita Schrooten arbeitet für die Königlich Niederländische Musikvereinigung (KNFM), sie ist Technische Direktorin für

Majoretts und Baton Twirlings. In dieser Funktion hat sie die Leitung der NBTA der Niederlande und führt Schulungen

für Lehrer und Juroren durch. Außerdem trainiert sie die Baton Twirlers von H.O.V. Libertatis Primitiae aus Brielle. Sie ist in nationalen und internationalen Jurys für Majoretts, Baton Twirlimng, Marsch und Show tätig. Bei den Weltmusik-

Wettbewerben im Niederländischen Kerkrade war sie Jury Mitglied für Show, Marsch und Marschparade. Sie ist Mitglied der Technischen Kommision der NBTA Europe. Beim Deutschlandpokal 2011 ist sie zum dritten Mal als Jurymitglied tätig.

 

 

Gottfried Veit Bozen (Südtirol)

 

Gottfried Veit wurde am 13. August 1943 in Bozen geboren und erhielt eine gediegene musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende "Mozarteum" in Salzburg sowie am staatlichen Konservatorium "Claudio Monteverdi" seiner Heimatstadt.

Nach dem Studium bildete er sich in Orchesterleitung bei Henk van Lijnschooten und in Chorleitung bei Helmuth Rilling fort.

Heute ist Gottfried Veit – seines Zeichens Landeskapellmeister von Südtirol von 1980 bis 2007 – als Dirigent, Komponist und freier Mitarbeiter der RAI – Bozen vielfältig tätig. Als Dirigent trat er mit dem Landesblasorchester, dem Jugendblasorchester des VSM. Dem Bozner Blasorchester, der Musikkapelle Zwölfmalgrein, der Bürgerkapelle St. Michael-Epan, dem Gelf-Chor und dem Großen Bozner Blechbläserensemble unzählige Male in Erscheinung. Neben über 300 Kompositionen für Blasorchester, Chor, Klavier, Orgel und verschiedenste Kammermusikbesetzungen veröffentlichte er auch die Bücher "Die Blasmusik – Studie über die geschichtliche Entwicklung der geblasenen Musik, "Das Blasorchester heute – Wer spielt was?" sowie eine ganze Reihe einschlägiger Fachartikel.

Seit 1095 ist Gottfried Veit Mitglied des Fachausschusses "Blasmusik" beim Internationalen Musikbund CISM sowie des Südtiroler Künstlerbundes.

In letzter Zeit schrieb Gottfried Veit vorzugsweise Auftragskompositionen für Vereine, Verbände und andere Institutionen.

In Alsfeld ist Gottfried Veit das erste Mal als Jurymitglied tätig.